Menu:


Events

Veranstaltung vom 10.12.2016
Beeindruckendes Musik-Theater anlässlich des 25-jährigen Betriebsjubiläums der Interforst GmbH

Musiktheater im Club Just Live

>> Aktuelle interne Berichte

 

Firmenintern

Bericht vom 05.05.2015
50-jähriges Firmenjubiläum der Firma Hess

50 Jahre Firma Hess in Kirchzell

>> Aktuelle interne Berichte

Beeindruckendes Musik-Theater anlässlich des 25-jährigen Betriebsjubiläums der Interforst GmbH

Nachricht / Pressemeldung vom: 23.12.2016

Vom Willen zum Erfolg und dem alltäglichen Musiker-Dasein

Musik-Theater: Michael Klemms „Café Heimat - Rock den Elch“ mit exklusiver Voraufführung in Kirchzells Club „Just Live“

Kirchzell. Hart arbeitende, aber dennoch mehr oder weniger vor sich „hindümpelnde“ Musiker, eine eingeschworene Kneipen-Kundschaft deren Alltag plötzlich aufgewirbelt wird, jede Menge Humor und erstklassige Songs: All das als Rahmengeschichte bot das Musik-Theater „Café Heimat - Rock den Elch“, das am Samstag, 10. Dezember 2016, im Club „Just Live“ von Karlheinz Hess aufgeführt wurde.

Alle Anwesenden kamen noch vor der eigentlichen Uraufführung am 20. und 21. Dezember im Bensheimer Parktheater in den Genuss eines Gesamtkunstwerks. Die Veranstaltung fand anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Hess' Unternehmen Interforst statt. Das Ambiente von „Just Live“ entpuppte sich mit seiner schmucken Ausstattung, unter anderem Bühne, Tresen/Ausschank und Gastraum, als perfekt für die Inszenierung, spielt das Stück doch in einem Coffee Shop im südhessischen Bensheim namens „Café Heimat“, wo die Band „Klatschnass“ so etwas wie das „Standard-Inventar“ darstellt und das Lokal tatsächlich ein zweites Zuhause für die Musiker ist. Die sind auf der Suche nach Erfolg, ihre Gage, sollte es mal Auftritte irgendwo geben, bestehe aber nach eigener Aussage mal aus gar nichts, ein anderes Mal spielen sie „für einen Ring Fleischwurst“. Der Inhaber des „Café Heimat“ ist ein griechischer Aussteiger namens Aristophanes (gespielt von Thomas Cermak), gleichzeitig Manager von „Klatschnass“.

Die Routine der Musiker, ein paar Lieder zu spielen, herumzuhängen und sich über Erfolgslosigkeit auszulassen, wird plötzlich unterbrochen, als sich ein mysteriöser, Tee schlürfender Mann (Uwe Naumann) mit weißem Anzug, Hut und Sonnenbrille in der Gaststätte aufhält und der durchaus Potential in den Musikern sieht. Genau wie die zunächst mysteriös erscheinende Olga (Saskia Huppert). Beide entdecken, was in den Musikern von „Klatschnass“ an Talenten schlummert - von „Schauspielauftritten“ und anderen verlockenden Angeboten ist die Rede - doch es kommt etwas anders.

Klemm, der auch Regie führte, hatte im Vorfeld, ein Stück im Stile des klassischen Musiktheaters, wie es im Berlin der 1920er Jahre sehr populär war - und aus dem sich später die Kunstform „Musical“ erst entwickelte - zu inszenieren, nicht zu viel versprochen. Schauspiel und Musikstücke wechselten gekonnt. Ein weiterer Pluspunkt war die Atmosphäre: Alle Anwesenden hatten das Gefühl, Teil des „Café Heimat“ zu sein. Die Songs (musikalische Leitung: Oliver Klatt) waren allesamt akustische Leckerbissen, deckten eine große Bandbreite ab: Von der satt groovenden Rocknummer über balladeske, nachdenkliche Töne, dazu Texte sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache.

Klemm, als Sänger, Gitarrist und Pianist glänzte mit ausdrucksstarker, wandlungsfähiger Stimme. Dazu präsentierten sich alle Musiker mit großer Spielfreude. Sämtliche Schauspieler - teils auch die Musiker, aber nicht ausschließlich - glänzten bei der Darstellung ihrer Charaktere und legten sich so richtig ins Zeug. Und am Ende, nach alle Irrungen und Wirrungen, können „Klatschnass“ in der Geschichte dann doch einen Erfolg feiern.
Autor: Marco Burgemeister

 

Bei der Vorpremiere des Musiktheaters „Café Heimat - Rock den Elch“ am Samstag, 10. Dezember 2016, im Kirchzeller Club „Just Live“ überzeugte die Band „Klatschnass“ mit Spielfreude und einer großen Bandbreite an Songs.

 

Auch der schauspielerische Part bei „Café Heimat - Rock den Elch“ begeisterte, die alltäglichen Irrungen und Wirrungen in einer Musiker-Stammkneipe wurden mit starken Charakteren inszeniert.
Fotos: Marco Burgemeister

Veröffentlicht am: 23.12.2016

print